unum ta panta
die vision von unum ta panta ist: ein ort, ein realer, an dem auf zeit geforscht, gearbeitet und gelebt werden kann. ein encanto sozusagen.
wie soll das aussehen?
forschung und selbsterforschung
da ich einer sehr wissenschaftlich-rational geprägten realität entspringe, ist es mein wunsch, dass unum ta panta ein ort ist, an dem am und rund um das thema bewusstsein geforscht werden kann. auf wissenschaftlichem niveau, was ich aus dem universitären kontext kenne. thesen und ideen sollten einen tatsächlich messbaren effekt haben. ich bin keine expert*in auf dem gebiet wissenschaftliche forschung, sondern habe mich im leben immer mehr der praxis zugewandt, aber hier möchte ich gerne einen ort schaffen, der einem wissenschaftlichen herangehen an das thema bewusstsein einen ort gibt. grundlegend um etwas zu erschaffen wie bspw. brené brown mit atlas of the heart, nur für bewusstsein.. was emotionales erleben natürlich beinhaltet.
zudem glaube ich, dass ein angebot an selbsterfahrung, die einen fokus auf bewusstseinserweiterung legen könnte, damit wunderbar harmonieren würde. klar denke ich da an den von mir entwickelten ansatz, aber ich denke auch an bspw. das konzept der gestalttherapeutischen selbsterfahrungswoche held*innenreise nach paul rebillot, bei der ich spirituelles erwachen erfahren habe und viele andere teilnehmenden über ähnliche erfahrungen berichten..
arbeiten
die arbeit, mit der sich in unum ta panta auseinander gesetzt werden kann, ist eher alltäglicher körperlicher art und dient dem täglichen leben. wer in unum ta panta mitmachen möchte, wird mit den jeweiligen ressourcen auch mitarbeiten, um den ort wertzuschätzen, zu pflegen, zu erhalten und weiterzuentwickeln. grundlegende tätigkeiten werden also sein: haushaltsaufgaben wie kochen, waschen, putzen, aber auch gärtnern, bauen und entwickeln und alles was dazu gehört. tatsächlich glaube ich, dass neben unserer lebensaufgabe, diese "kleineren" arbeiten eine gute selbsterfahungs- und lernzone für entwicklung darstellen.
grundsätzlich glaube ich, dass es für jeden menschen mindestens eine berufung gibt. eine tätigkeit, die den jeweiligen ressourcen entspricht und bei der das individuum erfüllung erfährt.
ob das die tatsächliche lohnarbeit ist, mit der ich als person mein geld verdiene, ist aufgrund der unterschiedlichen lohneinkünfte in unserer gesellschaft leider sehr unterschiedlich.
leben in gemeinschaft auf zeit
die auseinandersetzung mit anderen und der wunsch nach zugehörigkeit ist sehr unterschiedlich in uns ausgeprägt. ein bisschen platt ausgedrückt sind menschen jedoch rudeltiere und das leben in einer gemeinschaft bietet individuen einen großen entwicklungsraum, stellt unser ego aber häufig auch vor große herausforderungen. gemeinschaft sollte jedoch kein zwang sein. sie kann aber heilungserfahrungen bieten und dem individuum eine möglichkeit der ich-relativierung schenken. wir sind alle sehr kleine teile eines großen ganzen. diese realisation und wichtige selbst-erkenntnis ist als lebendige erfahrung in gemeinschaft möglich, die sich auf solidarischen ganzheitlichen prinzipien gründet.
ich hoffe mit unum ta panta einen ort zu schaffen, an dem diese art der heilenden gemeinschaft möglich sein kann.
warum?
einfach gesprochen hoffe ich auf einen schneeballeffekt, durch die transformative erfahung, die menschen in unum ta panta machen können. unum ta panta klingt wie eine utopie und das ist es auch noch. ich kann mir aber vorstellen, dass diese utopie in der zukunft realität wird.
ich und du, wir werden das so in unserer lebenszeit nicht mehr erfahren, aber ich wünsche es mir für das leben hier auf unserem planten nach unserer zeit und ich bin bereit dafür einen grundsteinzu legen, aber ich schaffe es nicht alleine. es geht nur zusammen..